Abwasser Uri
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Abwasser Uri ist für die kostendeckende Abwasserbewirtschaftung nach wirtschaftlichen Grundsätzen im ganzen Gebiet des Kantons Uri verantwortlich. Dazu stehen ihr insgesamt 10 Abwasserreinigungsanlagen, 150 Sonderbauwerke und rund 350 Kilometer Leitungsnetz zur Verfügung.

Damit der einwandfreie Betrieb und der Werterhalt der Anlagen sichergestellt ist und die Ziele des Gewässerschutzes erfüllt werden können, werden laufend Optimierungs- und Sanierungsprojekte geplant und umgesetzt.


Hier finden Sie einige Projekte, die Abwasser Uri aktuell umsetzt. 

Wasserzähler AbwasserUriAb September 2019 tauscht Abwasser Uri sämtliche Wasserzähler der an der Kanalisation angeschlossenen Urner Liegenschaften aus, da die aktuell installierten, mechanischen Zähler ihre garantierte Produktlebensdauer erreicht haben. Abwasser Uri setzt künftig auf fernauslesbare Ultraschallwasserzähler der dänischen Firma Kamstrup, Typ Multical ® 21 bzw. FlowIQ ® 3100. Mit den neuen Zählern kann die Auslesung automatisiert werden, was eine Senkung der Betriebs- und Unterhaltskosten sowie eine Effizienzsteigerung bedeutet. Details zum neuen Wasserzähler und zur Auswechslung entnehmen Sie unserem Info-Magazin 2019.

In folgenden Gemeinden werden derzeit die Zähler ausgetauscht (Stand 01.09.2019):

  • Realp
  • Hospental
  • Andermatt

Im Herbst 2015 hat der Verwaltungsrat den strategischen Entscheid gefällt, die Abwässer des Urserentals sowie des Urner Oberlands zur ARA Altdorf abzuleiten. Damit werden bis ca. Ende 2020 die Abwasserreinigungsanlagen in Andermatt, Göschenen, Realp und Wassen aufgehoben.

Die ARA Seelisberg wurde 1978 in Betrieb genommen. In den Jahren 1992, 2000 und 2002 wurde die biologische Reinigungsstufe saniert. Die übrigen Anlagenteile insbesondere die Steuerung der gesamten Anlage erfuhren seit Inbetriebnahme nur geringfügige Anpassungen. Die gesamte Anlage entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und wird dementsprechend seit 2018 für rund 3.2 Mio. Franken saniert. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren und werden voraussichtlich im August 2019 abgeschlossen sein.